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Der Pollenflug beginnt pünktlich zum Frühjahrsbeginn. Mit den ersten warmen Tagen

fliegen verstärkt Hasel- und Erlenpollen. Damit beginnt für rund 16 Prozent der Bevölkerung

in Deutschland die Leidenszeit, in der sie für mehrere Wochen vom Heuschnupfen

(auch: Pollenallergie, Pollinosis) geplagt werden.

 

                          Pollenflugkalender

 Pollenart

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt  
Erle Jan Februar-März Apr  
Hasel Jan Februar-März Apr  
Ulme   März-April  
Weide   März-Mai  
Pappel   Mär Apr Mai  
Ahorn   Mär April-Mai Jun  
Eibe   Mär April-Mai Jun  
Birke   Mär April-Mai  
Eiche   Mär April-Mai  
Esche   Mär April-Mai  
Hainbuche   Mär April-Mai  
Raps   April-August  
Esche   April-Mai  
Flieder   April-Mai  
Platane   April-Mai  
Rotbuche   April-Mai  
Spitzwegerich   Apr Mai-August  
Ampfer   Apr Mai-Juli Aug  
Löwenzahn   Apr Mai-Juni Juli  
Fichte   Apr Mai-Juni  
Walnuss   Apr Mai Jun  
Akazie   Mai-Juni  
Rosskastanie   Mai-Juni  
Weizen   Mai-Juli  
Gräser   Mai-August Sep  
Kiefer   Mai-August Sep  
Holunder   Mai Juni-Juli Aug  
Hafer   Mai Juni-Juli  
Roggen   Mai Juni Jul  
Tanne   Mai Jun  
Gerste   Juni-Juli  
Linde   Juni-Juli  
Gänsefuß   Juni-August  
Beifuss   Juni-August Sep  
Goldrute   Juni-August Sep  
Brennnessel   Juni-Oktober  

 

Aussehen von Pollen

 

Die Ausprägung der Symptome kann während der Heuschnupfenzeit starken Schwankungen unterliegen, da diese von den Pollenkonzentrationen in der Atemluft aber auch von unterschiedlichen Parametern wie Temperatur, Windverhältnissen, Schadstoffbelastung, Gesundheitszustand und seelischer Verfassung des Patienten abhängen kann. Die dabei auftretenden Beschwerden reichen von Juck- und Niesreiz, Fließschnupfen (Rhinitis), verstopfter Nase, Augenjucken und -tränen bis hin zu Asthma bronchiale. Auch Magen-Darm-Probleme, Hautekzeme, Migräne, Müdigkeit und Depressionen können auftreten.

 

Tipps für Pollenallergiker

Moderne Antiallergika (z.B, Antihistaminika) sind gut verträglich und lindern die Beschwerden.
Die Anwendung einer Nasendusche mit Nasenspülsalz kann die Symptome verbessern und Medikamente einsparen.
Die größte Pollenausschüttung erfolgt in den frühen Morgenstunden zwischen 4.00 und 6.00. In ländlichen Gebieten sollten daher die Fenster in dieser Zeit geschlossen bleiben. Die beste Zeit zum Lüften ist hier abends zwischen 19.00 und 24.00 Uhr.
In städtischen Gebieten sinken gerade in den Abendstunden die Pollen ab. Hier tritt die geringste Pollenkonzentration in der Luft in den Morgenstunden zwischen 6.00 und 8.00 Uhr auf. Daher sollte bevorzugt in dieser Zeit gelüftet werden.
Pollenarme Luft findet sich auf Inseln, am Meer oder in Hochgebirgslagen.
Längere Aufenthalte sowie Sport im Freien, vor allem in offener Landschaft, sollten während der Blühphase vermieden, eingeschränkt oder nur mit Pollenschutzmaske durchgeführt werden.
Beim Autofahren Lüftung ausschalten und Fenster geschlossen halten (Für viele Automodelle sind auch Pollenfilter für die Lüftungsanlagen erhältlich).
Täglich Staubsaugen, um Pollen auf Teppichen und Möbeln zu entfernen.
Möglichst jeden Abend vor dem Zubettgehen die Haare waschen und die Straßenkleidung außerhalb des Schlafzimmers ablegen, um keine Pollen ins Schlafzimmer einzuschleppen.
Neue Pollenschutzgitter erlauben auch dem Pollenallergiker einen Nacht mit offenem Fenster.

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